Penguin Update

Penguin Update

Google Updates gab es schon viele, doch nach dem Panda Update ist das Penguin Update von Google wohl die bekannteste Änderung am Ranking-Algorithmus. Dieses besondere Update unter den Google Updates verfolgt das Ziel Webspam in den Suchergebnissen von Google noch radikaler zu bekämpfen, aus diesem Grund ist das penguin Update auch unter der Bezeichnung Webspam Update bekannt. Das Google Update wurde für alle Sprachen am 24.04.2012 ausgerollt und verfehlte seinen Zweck nicht, denn man konnte einen wahrnehmbaren Effekt bemerken.

Nach Angaben von Google ist der prozentuale Anteil der betroffenen Suchanfragen von Staat zu Staat und Sprache zu Sprache differenziert stark ausgefallen. Vom Pengiun Update waren ca. 3,1 Prozent der Suchanfragen in englischer Sprache betroffen, Suchanfragen in Deutsch, Chinesisch und Arabisch sind mit etwa drei Prozent betroffen. Es gibt aber auch Sprachen, in denen man auf mehr Webspam trifft, als bei anderen, so waren bei Suchergebnissen der polnischen Sprache rund fünf Prozent der Suchergebnisse betroffen.

Um die Auswirkungen des Google Updates besser verstehen zu können, sollte man erörtern, was Google genau unter Webspam versteht und warum das Penguin Update aus Sicht der Suchmaschine nötig war. Als Webspam bezeichnet Google alle eingesetzten Methoden von Betreibern von Webseiten, die versuchen künstlich eine hohe Position bei den Rankings zu erzielen. Da solche Methoden nur dem pushen der Seite und nicht dem Nutzer dienen, sind diese Webseiten zu Unrecht auf den obersten Positionen der Suchergebnisse. Schon vor dem Penguin Update hat Google solche Methoden verboten, dies kann man auch in den Richtlinien von Google nachlesen, da der Suchmaschine ein natürlicher Linkaufbau und ein Nutzen für die User wichtig ist. Somit werden durch das Penguin Update nur Internetseiten abgestraft, die gegen die Richtlinien von Google verstoßen.

Oft fragen sich Webseitenbetreiber, wie man herausfinden kann, ob die eigene Seite von Google Updates betroffen ist, beim Penguin Update konnte man schnell feststellen, ob die eigene Seite abgestraft wurde oder nicht. Wenn eine Internetseite im Zeitraum vom 23.04.2012 bis zum 30.04.2013 radikal an Sichtbarkeit verlor, dann konnte man stark davon ausgehen, dass hier das Penguin Update zugeschlagen hat. Aber auch eine dauerhafte Sichtbarkeit gegen Null über Wochen oder Monate spricht für eine Abstrafung durch das Penguin Update. Betroffene Webseitenbetreiber sollten ihre Seiten auf Qualität überprüfen und den Richtlinien von Google anpassen.

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