Die verschiedenen Dachformen unserer Häuser

Die häufigste Dachform ist wohl das Satteldach. Diese Dachform, die auf Kinderzeichnungen von Häusern und auf den Bausteinen im Spiel Monopoly zu sehen ist, findet man überall und in fast jeder Kultur.

Und obwohl dieser Dachtyp preiswert und leicht zu bauen ist, sind wir nicht der Meinung, dass seine Einfachheit seine Beliebtheit erklärt. Vielmehr glauben wir, dass seine Form, durch die er uns in den Himmel hebt, Optimismus und Hoffnung vermittelt. Das ist vermutlich der Grund, warum so viele Kirchen das Satteldach verwenden.

Das Satteldach ist nicht nur für traditionell gestaltete Häuser geeignet, sondern lässt sich aufgrund seiner einfachen Form auch leicht für eine moderne Ästhetik anpassen.

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Weitere häufig ausgewählte Dachformen 

Das Walmdach ist ein weiterer häufiger Dachtyp. Diese Dachform hat im Gegensatz zum Satteldach eine Neigung auf allen Seiten, so dass es das Haus umschließt und stützt. Auf diesem Weg spricht es die horizontale Ebene an und verbindet das Haus mit der Erde. Entsprechend war es der bevorzugte Dachtyp für die Architekten des Prairie-Stils.

Die Form des Walmdaches ist ein weiteres einfach geformtes und leicht zu bauendes Dach, das Wasser effizient ableitet. Im Unterschied zum Satteldach entfällt bei diesem Dach jedoch eine große Wandfläche an der Außenseite. Auf diese Weise kann die Menge an Außenverkleidungen reduziert werden, was eine wirtschaftliche positive Option sein kann. 

Zu den eindeutig der traditionellen Ästhetik verpflichteten Dachtypen gehört das Giebeldach. Diese Dachform hat im Gegensatz zum Satteldach mit einer einzigen Neigung auf jeder Dachfläche mehrere geneigte Flächen. Auf eine flachere Neigung im unteren Bereich der Dachkonstruktion folgt eine steilere Neigung im oberen Bereich der Dachfläche. Diese Dachart hat den Vorteil, dass sie mehr Innenraum unter dem Dach bietet als das Satteldach.

Das Giebeldach ist vor allem beliebt für Scheunen, aber es kann auch eine elegante und eindrucksvolle Außenansicht für ein Haus darstellen.

Im Vergleich zu den bisherigen Dächern mit mehreren Schrägseiten hat das Pultdach nur eine Schräge. Diese Dachform verläuft von unten nach oben und ist wunderbar einfach zu planen und zu konstruieren. Es eignet sich ideal für Dächer, die einen weiten Ausblick bieten oder viel Sonne ins Haus lassen wollen.

Wenn man die Unterseite der Dachkonstruktion zur Decke des Raumes werden lässt, schafft ein Pultdach auch einen dramatischen Innenraum. Die hohe Wand an einer Seite des Pultdaches lässt viel Sonnenlicht herein und ermöglicht den Blick nach draußen und in den Himmel.

Seitdem sich die Dachmaterialien verbessert haben und die moderne Ästhetik populär geworden ist, wird das Flachdach immer häufiger verwendet. Ein Flachdach ist nicht völlig flach, da ein gewisses Gefälle erforderlich ist, damit das Wasser abfließen kann. Man kann es sich ähnlich wie bei einem Duschboden vorstellen. Der Fußboden (oder das Dach) der Dusche muss geneigt sein, damit das Wasser abfließen kann, egal ob mit einem mittigen Ablauf oder einem Ablauf am Rand.

Diese Dachform ist in vielerlei Hinsicht, zumindest optisch, nicht wirklich ein richtiges Dach. Indem es visuell verschwindet, erlaubt es den Außenwänden des Hauses, zum dominierenden architektonischen Merkmal zu werden.

Das Mansardendach ist ein traditionelleres Dach, das es schon seit vielen Jahrhunderten gibt. Mit seiner anspruchsvollen Ästhetik verrät es, dass es in den Städten Frankreichs als Reaktion auf die Steuerpolitik entstanden ist. 

Es ist mehr eine Wand als ein Dach, mit seinen fast senkrecht abfallenden Seiten auf allen Seiten des Hauses. Der Innenraum auf der oberen Ebene, die als „Dachboden“ bezeichnet wird, kann als Wohngeschoss genutzt werden.

In der Vergangenheit wurde das Mansardendach vor allem in städtischen Umgebungen verwendet. Später, im 19. Jahrhundert, wurde das Mansarddach auf kleinen Häusern in Amerika populär, möglicherweise aufgrund der Faszination für die französische Kultur und das französische Design.

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